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Denali - Der Berg, der uns fast zu viel abverlangte

  • 4. Aug.
  • 10 Min. Lesezeit

36 Tage, 60 Kilo Gepäck und ein Gipfeltag, an den ich mich kaum erinnere. 


Von Tobias Renggli



Habe ich es diesmal übertrieben?

Seit drei Tagen tobte draussen der Sturm. Die Zeltwand schlug im Wind, auf unseren Schlafsäcken glitzerten Eiskristalle, und sobald man den Kopf nach draussen hielt, verschwand alles im Whiteout. Wir waren auf rund 4’300 Metern, es war Tag 20 unserer Expedition, und ich lag wach im Zelt und fragte mich zum ersten Mal ernsthaft, ob ich es mit meiner Abenteuerlust diesmal übertrieben hatte.

Elf Tage später stand ich auf dem höchsten Berg Nordamerikas. 6’190 Meter über dem Meer, unter mir ein geschlossenes Wolkenmeer und darüber ein Licht, wie ich es noch nie gesehen hatte.

An den Abstieg erinnere ich mich nur noch bruchstückhaft. Aber der Reihe nach.


Der erste von 35 Bergen

Der Denali war der erste von 35 Gipfeln meines Projekts «Über alle Grenzen». Ich reise aus eigener Kraft von Prudhoe Bay im Norden Alaskas bis nach Ushuaia in Patagonien und besteige unterwegs den höchsten Berg in allen 35 Ländern. Rund 40’000 Kilometer mit dem Velo, zu Fuss und mit dem Segelboot. Kein Auto und kein Flugzeug zwischen den Etappen.

Das bedeutete auch, dass wir nicht mit einem Buschflugzeug ins Denali-Basecamp fliegen wollten. Fast alle Expeditionen starten auf dem Kahiltna-Gletscher auf rund 2’200 Metern. Von Talkeetna aus dauert der Flug dorthin etwa eine Stunde.

Wir wollten hineinlaufen. Vom Ende der Strasse aus, auf Ski, mit allem, was wir für die kommenden Wochen brauchen würden.

Das machen nur sehr wenige Menschen. Im Vorfeld hatte ich mit Piloten, Rangern, Bergführern und Alpinisten gesprochen. Alles erfahrene Leute, aber fast jeder sagte etwas anderes: welche Route möglich sei, wie lange der Zustieg dauern würde und ob man überhaupt durchkomme.

Wir liefen mit einem grossen Fragezeichen los.

Wir waren zu dritt: Laëtitia aus Genf, Heli aus Freiburg und ich. Meine Pulka wog ungefähr 60 Kilo. Darin lagen 20 Liter Benzin, gefriergetrocknete Mahlzeiten, 15 Blöcke Parmesan, sechs Kilogramm Butter, Zelt, Kleidung und Ausrüstung für Temperaturen bis minus 40 Grad.


Erst einmal Regen

Am 15. April liefen wir abends um sieben los. Die Petersville Road war schneebedeckt, aber Schneemobile hatten eine gute Spur hinterlassen. Nach Monaten voller Planung, Logistik, Materiallisten und Kartenstudium endlich draussen zu sein, fühlte sich richtig gut an.

Dann begann es zu regnen. Nicht zu schneien, sondern zu regnen. Bei ungefähr zwei Grad und über mehrere Tage. Irgendwann war alles nass: Schlafsäcke, Matten, Kleider und Handschuhe. Die Feuchtigkeit kroch in jede Tasche und jedes Kleidungsstück.

In der fünften Nacht brachen wir in eine verlassene Materialhütte von Minenarbeitern ein. Sie war staubig, schmutzig und ein wenig unheimlich, aber vor allem war sie trocken. Das reichte.


Zwei Kilometer Fortschritt

Zwischen uns und dem Kahiltna-Gletscher lag dichtes, mannshohes Gestrüpp. Mit Ski an den Füssen und einer 60-Kilo-Pulka im Schlepptau war daran kaum ein Durchkommen.

Also arbeiteten wir uns zu dritt vor. Einer ging voraus und suchte eine Linie durch die Äste. Der zweite zog die Pulka, der dritte schob von hinten, bog Äste weg und versuchte zu verhindern, dass der Schlitten ständig hängen blieb. Danach gingen wir zurück und holten die nächste Pulka.

An manchen Tagen kamen wir auf diese Weise weniger als zwei Kilometer vorwärts, obwohl wir insgesamt fast zehn Kilometer liefen. Wir liessen die Drohne steigen, um eine bessere Route zu finden. Von oben sah alles gleich aus: Gestrüpp in jede Richtung.

Dazwischen mussten wir eine steile Kante überwinden, die Pulkas abseilen, einen halb gefrorenen Fluss überqueren und auf eine Seitenmoräne klettern. Oben glaubten wir kurz, den Gletscher erreicht zu haben. Auf der anderen Seite sahen wir jedoch nur noch mehr Gestrüpp.

Mit Abenteuerromantik hatte das wenig zu tun. Wir fluchten, zerrten an den Pulkas, schwitzten und gingen dieselben Abschnitte immer wieder zurück. Das Gute daran sah ich erst später: In diesen Tagen wurden aus drei Menschen, die gemeinsam auf einen Berg wollten, langsam ein Team.

Wir hatten mit etwa zehn Tagen bis ins Basecamp gerechnet. Nun wurde klar, dass es deutlich länger dauern könnte.

An manchen Tagen erwischte ich mich dabei, wie ich für eine halbe Minute einfach nur meine Ski ansah. Leerer Blick, kein klarer Gedanke.

Was mich dabei beschäftigte, war nicht nur der Denali. Für Laëtitia und Heli war dies eine Expedition. Für mich war es der Anfang einer zweijährigen Reise. Selbst wenn wir den Berg schaffen würden, wäre danach nicht Schluss.

Dann würde ich wieder aufs Velo steigen.


Endlich auf dem Gletscher

Am achten Tag standen wir am Rand des Kahiltna-Gletschers. Es regnete noch immer, und im Zelt herrschte ein einziges Chaos. Alles war nass, aber wir waren endlich auf dem Gletscher.

Am nächsten Tag machten wir nichts. Wir sortierten die Duffelbags neu, zählten das Essen, packten Abfall zusammen und versuchten, unsere Socken mit heissen Nalgene-Flaschen zu trocknen. Dazwischen schliefen wir, dachten nach und starrten lange an die Zeltwand.

Danach wurde es besser. Wir bewegten uns angeseilt vom Rand in die Mitte des Gletschers, durch ein Labyrinth aus Spalten und unter gewaltigen Bergflanken hindurch. Irgendwann konnten wir einfach geradeaus laufen, ohne dieselbe Strecke mehrfach zurücklegen zu müssen.

Zum ersten Mal seit Tagen freute ich mich am Morgen wieder auf das, was vor uns lag.

Der Kahiltna-Gletscher ist so gross, dass sich die umliegenden Berge auch nach Stunden kaum zu verändern scheinen. Man läuft und läuft, ohne das Gefühl zu haben, wirklich näher zu kommen.

Am 30. April erreichten wir nach 14 Tagen das Basecamp auf 2’200 Metern. Geplant waren zehn Tage gewesen. Unsere Essensreserven wurden langsam knapp.



Als Erste am Berg

Wir waren die Ersten der Saison, die auf den Denali wollten. Das hatte zwei Seiten: Wir hatten den Berg fast vollständig für uns, aber es gab weder eine Spur noch ausgegrabene Fixseile oder markierte Wege.

Von da an ging es Camp für Camp weiter. Die Pulkas wogen erneut ungefähr 60 Kilo, weil wir Essen für mehrere Wochen und zusätzliche Ausrüstung für die Kälte dabeihatten. Fast jede Etappe mussten wir zweimal gehen: einen Teil des Materials hochtragen, vergraben, wieder absteigen und den Rest holen.

Unser Meteorologe Sebastian schickte uns jeden Abend aus Europa per Satellitennachricht eine Wetterprognose. Sie klang häufig schlecht: Sturm, Schnee und extreme Kälte.

Wir verbrachten viele Tage im Zelt. Der Benzinkocher lief stundenlang, weil jeder Liter Wasser zuerst aus Schnee geschmolzen werden musste. Er klang dabei wie eine kleine Flugzeugturbine, sodass Unterhaltungen kaum möglich waren.

Zeit funktioniert am Berg anders. Wasser ist nicht einfach da, sondern muss stundenlang hergestellt werden. Ein Zeltplatz muss plattgetreten, Material ständig getrocknet und jeder Handschuh so verstaut werden, dass er am nächsten Morgen nicht gefroren ist. Ein kompletter Tag kann vergehen, ohne dass man einen einzigen Meter weiterkommt.

Überraschenderweise wurde mir nicht langweilig. Es gab keine Podcasts, keine Nachrichten, kein Instagram und kaum Kontakt zur Aussenwelt. Stattdessen hatte ich viel Zeit im eigenen Kopf.

Kleine Erinnerungen aus dem Alltag wurden plötzlich erstaunlich präsent. Manchmal musste ich weinen, ohne genau zu wissen, weshalb. Als ich nach Tagen einmal zehn Minuten Musik hörte, fühlte es sich beinahe wie ein Livekonzert an.

Mein gesamter Sorgenhorizont reichte nur noch bis zum nächsten Camp, zum nächsten Wetterfenster oder zur nächsten Mahlzeit. Das war ungewohnt, aber angenehm.


Eine Grenze überschritten

Nicht jeder Tag war ruhig.

Der Windy Corner trägt seinen Namen zu Recht. Wir querten ihn in einem Sturm, angeseilt, während so viel Schnee durch die Luft wirbelte, dass ich Laëtitia zehn Meter vor mir zeitweise kaum noch sehen konnte. Reden war unmöglich. Wir mussten schreien, damit die anderen überhaupt bemerkten, dass jemand etwas sagen wollte.

Dann standen wir plötzlich in einer steilen, eisigen Traverse, mit der wir so nicht gerechnet hatten. Es gab kaum eine Möglichkeit, zusätzliche Sicherungen zu setzen. Wenn einer von uns ausgerutscht wäre, hätte er die anderen mitgerissen. Wir kamen durch.

Später sprachen wir darüber. Ich glaube, dass wir an diesem Tag Glück hatten. Und ich glaube, dass wir eine Grenze überschritten hatten. Der Umstand, dass nichts passierte, machte die Entscheidung nicht automatisch richtig.


Der schönste Moment

Am 29. Tag stiegen wir am späten Nachmittag von Camp 4 zur Headwall auf. Die Headwall ist eine steile Wand, im oberen Teil blankes Eis, normalerweise mit Fixseilen gesichert.

Die Seile waren jedoch tief im Eis eingefroren. Weil wir als Erste am Berg waren und die Ranger noch nicht vor Ort waren, mussten wir sie selbst ausgraben. Stundenlang schlugen wir mit den Eispickeln auf das Eis ein, zogen an den Seilen und versuchten, sie Stück für Stück freizulegen.

Es war bitterkalt und dauerte deutlich länger als erwartet.

Als wir schliesslich oben am Beginn des Grats ankamen, ging gerade die Sonne unter. Kurz vor Mitternacht. Unter uns lag ein geschlossenes Nebelmeer, aus dem einzelne Fünftausender herausragten.

Es war mein schönster Moment der ganzen Expedition.

Auf ungefähr 4’900 Metern vergruben wir ein Depot mit Benzin, Essen, Schlafsäcken und Snacks. Danach seilten wir im Dunkeln wieder ab. Gegen zwei Uhr nachts waren wir zurück im Zelt.

Ich kroch mit einem starken Gefühl von Vertrauen in den Schlafsack. Vertrauen in die Steigeisen, in das Team und in unsere Entscheidungen. Dieses Gefühl hielt nicht lange.




Ein schwarzer Finger

Am nächsten Abend änderte sich innerhalb weniger Stunden alles.

Laëtitia hatte sich beim Ausgraben der Fixseile Erfrierungen an einem Finger zugezogen. Die Fingerkuppe war schwarz. Es war klar, dass sie möglichst schnell absteigen musste und der Finger bis dahin konsequent warm bleiben sollte.

Das bedeutete, dass sie im Zelt und im Schlafsack bleiben musste. Wir konnten das Zelt deshalb nicht mitnehmen. Ohne Zelt gab es keine sichere Übernachtung im Camp 5 und damit auch keinen zweitägigen Gipfelversuch, wie wir ihn ursprünglich geplant hatten.

Gleichzeitig meldete Sebastian für den nächsten Tag wenig Wind, aber schlechte Sicht. Am folgenden Tag sollte es sonnig werden, dafür mit deutlich mehr Wind.

Wir diskutierten von neun Uhr abends bis nach Mitternacht und ordneten alles neu. Am Ende beschlossen Heli und ich, den Gipfel in einem einzigen langen Vorstoss zu versuchen.

Der Wecker klingelte um drei Uhr. Wir sagten uns, dass wir jederzeit umdrehen konnten. Und wir glaubten, dazu bereit zu sein.

Laëtitia blieb allein im Camp zurück. Sie musste den Finger warm halten, während sie nicht wusste, ob wir nach 18, 24 oder noch mehr Stunden zurückkommen würden. Für sie war dieser Tag auf eine andere Art genauso belastend wie für uns. Ich schlief in dieser Nacht keine Sekunde.


Der Gipfelversuch

Um vier Uhr morgens liefen wir los. Zuerst durch tiefen Schnee, dann die Fixseile hinauf, die wir zwei Tage zuvor selbst ausgegraben hatten.

Auf dem Grat liessen wir einen Schlafsack und einige Kleidungsstücke zurück, weil die Rucksäcke zu schwer waren. Gegen halb elf erreichten wir Camp 5 auf über 5’200 Metern. Das Plateau war windstill, und die Aussicht war gewaltig. Bis dahin lief alles nach Plan.

Danach kam die sogenannte Autobahn. Der Name klingt harmlos, doch es handelt sich um eine steile, eisige Traverse mit ungefähr 400 Höhenmetern bis zum Denali Pass auf 5’550 Metern. Wir sicherten fast jeden Abschnitt mit Snow Pickets. Das kostete viel Zeit. Da wir die ersten und einzigen Menschen in diesem Teil des Berges waren, wussten wir nicht, wie die Bedingungen sein würden. Gut waren sie nicht.

Als wir gegen vier Uhr nachmittags den Denali Pass erreichten, bemerkten wir, dass unser Wasser knapp wurde. Von dort wurde das Gelände technisch einfacher, doch wir waren bereits stark erschöpft. Heli musste alle paar Meter anhalten. Seinen Rucksack liessen wir zurück und ich stopfte seine Sachen in meinen eigenen Rucksack.

Wir bewegten uns langsam, Schritt für Schritt. Ich wollte den Gipfel sehr fest. Hinter mir lagen Monate der Planung und bereits 31 Tage auf dieser Expedition. Je näher wir dem Ziel kamen, desto schwerer wurde es, die Möglichkeit des Umdrehens noch nüchtern zu beurteilen.

Damals war ich fast sicher, dass wir es schaffen würden. Rückblickend war diese Sicherheit gefährlich. Heli war erschöpft, unser Wasser war knapp und wir hatten noch einen langen Abstieg vor uns. Dass wir den Gipfel erreichten, bedeutet nicht, dass jede Entscheidung richtig war.

Kurz vor Mitternacht des 15. Mai standen wir schliesslich oben. Auf 6’190 Metern, am höchsten Punkt der USA und ganz Nordamerikas. Wir waren das erste Team der Saison. Es gab keinen Triumphschrei. Ich weinte ein wenig, vor Freude und vor Erleichterung. Heli und ich nahmen uns kurz in den Arm. Für mehr fehlte uns die Kraft.

Der Denali war der erste von 35 Bergen. Der schwierigere Teil lag noch vor uns.


32 Stunden

An den Abstieg erinnere ich mich nur noch in einzelnen Bildern.

Ich war stark dehydriert und irgendwann nicht mehr vollständig zurechnungsfähig. Beim Sichern schloss ich im Stehen die Augen und nickte weg. Für das Öffnen eines Karabiners, das normalerweise wenige Sekunden dauert, brauchte ich Minuten.

Ich hatte Halluzinationen, Erinnerungslücken und Sekundenschlaf. Einmal glaubte ich, Laëtitia hinter mir zu sehen, obwohl sie viele Stunden entfernt im Camp lag. Zwischendurch war mir völlig bewusst, in welchem Zustand ich mich befand. Genau das machte es so beunruhigend.

Wir waren so durstig, dass wir eine zugefrorene Flasche mit dem Eispickel aufschlugen, um an die letzten Tropfen Wasser zu kommen.

Heli brachte mich hinunter, nachdem ich ihm beim Aufstieg geholfen hatte. Er war selbst am Ende, funktionierte aber wieder, als ich es nicht mehr konnte. Einige Stunden vorher war es umgekehrt gewesen. So trugen wir uns gegenseitig durch diesen Tag.

Nach 32 Stunden statt der geplanten 18 bis 24 erreichten wir Camp 4. Laëtitia kam uns entgegen. Sie hatte mehr als einen Tag auf uns gewartet, allein im Zelt und mit dem verletzten Finger im Schlafsack. Sie hatte Wasser und Essen vorbereitet. Die Nalgene-Flasche mit Wasser war wahrscheinlich das Beste, was ich je getrunken habe. Wir umarmten uns lange.

Auf dem Gipfel standen nur Heli und ich. Trotzdem hatte Laëtitia für mich denselben Anteil am Erfolg. Keiner von uns hätte diese Expedition allein geschafft.


Zurück in die Zivilisation

Am 18. Mai stiegen wir im Whiteout in einem Zug von Camp 4 bis ins Basecamp ab. Wieder waren wir fast 24 Stunden unterwegs. Zwei Tage später öffnete sich am Abend für kurze Zeit ein Wetterfenster. Ein kleines Flugzeug landete auf dem Gletscher und brachte uns zurück nach Talkeetna.

Nach 36 Tagen war es erstaunlich überfordernd, wieder Bäume zu sehen, Vögel zu hören und Gerüche wahrzunehmen. Plötzlich gab es Geld, Türen, andere Menschen und Wasser auf Knopfdruck.

Wir liefen in unseren schweren Bergschuhen durch Talkeetna, schauten kurz in eine Bar und gingen sofort wieder hinaus, weil uns die Geräusche und Menschen zu viel waren. An einem Food Truck bestellten wir Cheeseburger, Quesadillas, Glace und Waffeln und verstanden nicht mehr wirklich, was um uns herum geschah.

Es fühlte sich an, als wären wir betrunken. 36 Tage waren wir unterwegs gewesen. Zwei Wochen davon allein, um den Fuss des Berges zu erreichen.

Ein paar Tage später sass ich wieder auf dem Velo. Die Ski waren am Rad befestigt, vor mir lagen Kanada und der Mount Logan.

Aber das ist eine andere Geschichte.



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Tobias Renggli ist auf dem Weg von Prudhoe Bay in Alaska nach Ushuaia in Patagonien. 35 Länder, 35 höchste Gipfel, rund 40'000 Kilometer aus eigener Kraft. Der Denali war der erste.

 
 
 

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